GEHEN oder BLEIBEN ?

Schon längere Zeit habe ich außer Kursankündigungen nichts mehr gepostet.

Seit sich Ende des letzten Jahres die Welt rapide verändert hat, ist mir die Lust an Social Media vergangen. Meine Fassungslosigkeit in Bezug auf die Unzufriedenheit und Unverträglichkeit der Menschen äußert sich im Verlust der Kreativität.

Hass und Hetze und die vollkommene Unfähigkeit der agierenden Politiker und anderer einflussreicher Menschen lassen mich verzweifeln und verstummen.

Mir fällt einfach nichts dazu ein.

Gleichzeitig wird mir immer bewusster, dass genau das Verstummen und die Fassungslosigkeit nur denen hilft, die genau das beabsichtigen.

Was kann ich tun? Wann soll ich was wo und wie sagen?

Dazu kommt die Veränderung auf Instagram und Facebook.

Von meinen abonnierten Kanälen sehe ich wenig Beiträge, dafür viele Stories – so viele, dass mir einfach die Zeit fehlt oder ich nicht bereit bin viel Zeit zu investieren, um alle anzuschauen (mal abgesehen davon, dass mich einiges auch nicht interessiert). Denn alles, Beiträge, Reels und Stories sind ja auch noch unterspült von viel Werbung.

Mein Content

Das Rad der Entspannung kann ich nicht wöchentlich neu erfinden.
Gute Ideen, wie ich Euch mit Tipps und das Leben leichter machen könnte, fallen mir nicht ein, angesichts der Fülle von Accounts mit ähnlichem Inhalt. Das lähmt mich weiter.

Gleichzeitig bin ich aber nicht bereit, die gleiche Menge an Zeit zu investieren, um mit diesen Accounts mithalten zu können.
Denn: meine Zielgruppe liegt im Wesentlichen im „echten Leben“: hier im Dorf, der Stadt und der näheren Umgebung. In meinen Kursen und am Telefon, in Echtzeit und im direkten Gegenüber.

Für Euch, die ich Tag für Tag, Woche für Woche sehe und für die meine Übungen und Anleitungen gemacht sind, für Euch möchte ich da sein. Ansprechbar sein, präsent sein.

Anderer Content

Die Inhalte der Mitbewerber und der beruflichen Bubble sind positiv, versuchen Leichtigkeit, Lebensfreude und Positivität zu versprühen  –  so viel, dass es in diesen Zeiten schon fast wieder unglaubwürdig klingt.

Fachfremder Inhalt, der in meine TimeLine gespült wird, offenbart unendlich viel Diskriminierung, Rassismus, Frauenfeindlichkeit gepaart mit Hass und Hetze, dass es nicht auszuhalten ist.

Zur Werbung habe ich vorher ja schon was gesagt.

Der Algorithmus sorgt dafür, dass ich unentspannt werde, denn wenn ich einen Beitrag angesehen habe, bekomme ich nur noch mehr davon zu sehen und zu lesen.

Überlegungen

So habe ich überlegt, zu gehen, alle Konten zu löschen. Aber das fühlte sich auch nicht richtig an. Ein Hacker-Angriff über Facebook hat mir die Entscheidung abgenommen, denn darauf habe ich ebenso wenig Lust wie auf rechte Hetze. Da bin ich raus.

Bei Instagram behalte ich fast alle Konten.

Insbesondere für den Prophylaxetag bleibt mir der Kontakt wichtig.

Ich werde weniger Zeit auf Instagram verbringen, aber versuchen, Euch bestmöglich auf dem Laufenden zu halten und gute Inhalte zu teilen oder selbst zu erschaffen, auch ohne viele Schnörkel und Musik.

Ansonsten gibt es meinen Newsletter, der auch immer Termine und Übungen enthält. Dort könnt Ihr euch ebenfalls informieren.  Die Anmeldung über die Webseite ist sehr einfach.

Ich hoffe auf Euer Verständnis und hoffe für mich, dass die Freude und die Kreativität bald zurückkommt!

Lasst es Euch gut gehen 😍

 

2 Comments

  • Hallo Anne, verstehe voll und ganz deine Entscheidung.
    Wichtig ist für einige wieviel Follower man hat, real existierende Freunde aber vielleicht keine.
    Follower kommen nicht unangekündigt, helfen dir nicht aus Notlagen. Diese Personen existieren nur im Netz.
    Deshalb Hut ab, Es sollten sich mehr Leute für das reale Leben interessieren.
    Liebe Grüße Ursula

    • Hallo liebe Ursula,
      lieben Dank für Deine Rückmeldung!
      Möglicherweise könnte die Welt etwas besser aussehen, wenn wir noch ein paar Mitmenschen anstecken könnten! 😉
      Lass es uns versuchen!
      Bis bald wieder im „Real Life“!
      Liebe Grüße
      Anne

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